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Marker Amortisation, energetische Marker PV
Marker Amortisation, wirtschaftliche Marker Regenerative Energien
Marker E(lektro)-Mobilität Marker Schichtenspeicherung
Marker Eigenverbrauchsregelung Marker Solaranlagen
Marker Einspeisevergütung Marker Solar-Carport
Marker Einspeisezähler Marker Solarflüssigkeit
Marker Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) Marker Solarheizung
Marker Flachdach-Modulhalter Marker Solarmodul
Marker Gleichstrom Marker Solarpufferspeicher
Marker Heizungsunterstützung Marker Solarstrom
Marker Inselanlagen Marker Solarthermie
Marker Kollektor Marker Speichermedien, elektrische
Marker kWh - Kilowattstunde Marker Vakuumröhrenkollektor
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Marker Latentwärmespeicher (Solarthermie) Marker Wechselrichter
Marker Leistungszahl einer Wärmepumpe Marker Wechselstrom
Marker Netzeinspeisung Marker Wirkungsgrad
Marker Photovoltaik Marker  

Amortisation, energetische
Damit wird die Zeitspanne bezeichnet, die eine Photovoltaikanlage benötigt, um die für ihre Herstellung notwendige Energie selbst zu produzieren. Die energetische Amortisation bei Photovoltaikanlagen hängt sehr stark von der eingesetzten Zellentechnik und dem verwendeten Rohmaterial ab. Sie liegt bei Modulen mit polykristallinen Zellen bei ca. 3 Jahren und bei monokristallinen Modulen bei ca. 4 Jahren.

Amortisation, wirtschaftliche
Die wirtschaftliche Amortisation einer Anlage bezeichnet den Zeitraum der benötigt wird, um mit dem Ertrag der Anlage die Investition wieder „einzuspielen“. Die Länge dieses Zeitraums wird wesentlich von drei Faktoren bestimmt: 1. Höhe der Investition, 2. Höhe der Einspeisevergütung und 3. Leistung der Anlage je nach Standort. Beispiel: Eine Anlage kostet alles in allem: 20.000 €, die Vergütung läge bei 0,34 € /kWp, Jahresleistung: 7.000 kWh. Sie erwirtschaftet also pro Jahr
2.380 €, was eine Amortisationszeit von 8,4 Jahren zur Folge hätte.

E(lektro)-Mobililtät
Alle Verkehrsmittel können mindestens genauso gut wie durch Verbrennungs-motoren mit Elektromotoren angetrieben werden. Es gab Zeiten, da war nicht entschieden ob der Hauptzweig der technischen Entwicklung über elektrische Antriebe oder über Verbrennungsmotoren vorankommt. Zwischenzeitlich wurde fast alle Forschung auf Verbrennungsmotoren verwendet. Heute beginnt man jedoch die Überlegenheit der Elektromotoren wieder zu entdecken. Es ist vermutlich nicht zu viel behauptet, wenn man sagt: in 10 Jahren werden Fahrzeuge mit Benzinmotoren nur noch mit Sondergenehmigung und mit H-Kennzeichen zugelassen. 
Erste Anzeichen deuten bereits im Bereich Elektroroller und Elektroautomobile auf einen Paradigmenwechsel hin, zum Beispiel in Asien. Bis jetzt geht die Entwicklung jedoch an Deutschland hundertprozentig vorbei. Dabei wäre Deutschland mit seinen über 650 000 in Betrieb befindlichen PV- Anlagen der ideale Einführungsstandort für flächendeckende Elektromobilität. Jeder PV-Anlagenbetreiber kann zu Hause „umsonst tanken“(Solar-Carport).

Eigenverbrauchsregelung
Zum Thema Eigenverbrauchsregelung geht aus der Novelle zum EEG 2008 unter § 33 / 2 folgender Sachverhalt hervor: Der Anlagenbetreiber erhält eine Vergütung von 25,01 Cent pro kWh, soweit er - oder Dritte - den selbst erzeugten Strom in unmittelbarer räumlicher Nähe zur Anlage selbst verbrauchen und dies nachweisen.
Das Recht, Strom selbst zu erzeugen und zu verbrauchen, ja weiterzuverkaufen und dennoch eine Vergütung zu erhalten, hatte „das Licht der Welt erblickt“! Dass es zunächst trotzdem in den ersten eineinhalb Jahren kaum genutzt wurde lag zum Einen an der nur schwer darstellbaren größeren Lukrativität gegenüber der Volleinspeisung,  zum Anderen am geringen Bekanntheitsgrad. Dies könnte sich jedoch mit der Novelle 2010 dramatisch ändern, denn jetzt wird der Eigenverbrauch deutlich gestärkt. Da die Bestimmungen nicht ganz leicht zu durchschauen sind, lohnt sich für jeden Anlagenbetreiber eine fachkundige Vergütungsberatung.
Unter Downloads finden Sie einen ausführlichen Artikel zum Thema „Eigenverbrauch von Solarstrom“

Einspeisevergütung
Strom aus solarer Strahlungsenergie (also mit einer PV-Anlage erzeugt) wird nach den Sätzen die in § 33 EEG festgelegt sind vergütet. Über 20 Jahre plus dem Jahr der Inbetriebnahme, verpflichtet der Gesetzgeber den zuständigen Netzbetreiber dem Anlagenbetreiber den Tarif für die eingespeisten Kilowattstunden zu bezahlen.

Einspeisezähler
Spätestens seit der Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes in Deutschland müssen netzgekoppelte Photovoltaikanlagen mit einem Einspeisezähler ausgestattet werden. Dieses Messinstrument wird neben dem bereits vorhandenen Verbrauchszähler installiert und misst die von der Solarstromanlage produzierte und ins Stromnetz eingespeiste elektrische Energie in Kilowattstunden. Neben dem Einspeisezähler gibt es auch sogenannte „Zwei-Richtungen-Zähler“. Diese können, wie der Name schon sagt, den Stromfluss sowohl in Richtung Netz, als auch vom Netz in Richtung Haushalt messen. Diese Zwei-Richtungen-Zähler kommen bei den Eigenverbrauchsanlagen zum Einsatz.

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Erneuerbare Energien Gesetz
Das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien - Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) - wurde am 25.02.2000 erstmals im Bundestag verabschiedet und trat am 01.04.2000 in Kraft. Es regelt die Abnahme und die Vergütung von ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen gewonnenem Strom durch Versorgungsunternehmen, die Netze für die allgemeine Stromversorgung betreiben (Netzbetreiber). Das Gesetz bezweckt eine nachhaltige Energieversorgung für Klima-, Natur- und Umweltschutz. Es will zudem einen Beitrag zur Vermeidung von Konflikten um fossile Rohstoffe leisten. Daneben soll das EEG die technologische Weiterentwicklung fördern.
Etliche Novellierungen haben das EEG nicht besser gemacht ,sondern z.B. den ehedem klaren Tarifkatalog in einen Tarifdschungel verwandelt. Ähnlich wie deutsches Steuerrecht macht die korrekte Anwendung und Auslegung des EEG heute analog dem Steuerberater fast schon einen „EEG“-Berater erforderlich. Die im Jahr 2008 eingebrachte sogenannte Eigenverbrauchsregelung wurde durch Weiterschreibung im Jahr 2010 derart schwer verständlich, dass in der Tat nur durch den Einsatz komplexer Kalkulationsprogramme ihre Rentabilität  erkennbar dargestellt werden kann. Auch weitere Begriffe wie z.B. „Inbetriebnahme“ bedurften einer sprachlichen Klarstellung. Hierzu wurde die Clearingstelle EEG eingerichtet.
Nach 10 überaus erfolgreichen Jahren sollte das EEG grunderneuert und vor allem weiterentwickelt werden. In der vorliegenden Form dient es dem Marktanreiz für Erneuerbare Energien. Dies dürfte vollumfänglich gelungen sein – nicht nur in Deutschland! Denn schon in über 50 Ländern weltweit wurden dem EEG ähnliche Gesetzgebungen durchgeführt. Nun aber stellt sich für die Erneuerbaren Energien bei bald 20 % Anteil die Frage nach der Neugestaltung des Energiemarktes.
Weitere Informationen: Downloads / Begründung zum EEG

Flachdachmodulhalter
spezielle Konstruktion, um auf Flachdächern oder leicht geneigten Dächern von Gewerbehallen PV- Module mit möglichst geringem Zusatzgewicht und ohne Dachhautdurchdringung anbringen zu können.

Gleichstrom
Solarmodule und Batterien bzw. Akkus liefern Gleichstrom, der von Wechselrichtern in Wechselstrom umgewandelt und anschließend entweder ins Stromnetz eingespeist oder im Inselsystem (Hausnetz) verbraucht wird.

Heizungsunterstützung
Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung sind die beiden Bereiche, in denen der Einsatz von Solarkollektoren besonders effektiv und ökonomisch sinnvoll ist. In Kombination mit modernen Pufferspeichern können solare Brauchwasseranlagen die Heizungsanlage wirksam unterstützen. Im Herbst bzw. Frühjahr kann die Heizung vollständig oder zumindest zu einem beträchtlichen Teil durch Sonnenenergie abgedeckt werden.

Inselanlagen
Photovoltaikanlagen ohne Netzanschluss werden „Inselanlagen“ genannt, zu finden  auf Berghütten, entlegenen Bauernhöfen, aber auch zahlreiche Kleinanlagen in Ländern ohne Stromnetz. Ähnlich wie bei der Netzeinspeisung kommt auch bei diesen Anlagen ein Wechselrichter (Insel-WR) zum Einsatz, der die Wechsel-spannung im Kleinnetz aufrechterhält. Um eine Dauerversorgung im Inselbetrieb zu gewährleisten muss der bei Helligkeit generierte Strom für dunkle Zeiten mit elektrischen Speichermedien gespeichert werden.

Kollektor
Der Kollektor wandelt mittels eines Absorbers die Sonnenstrahlung in Wärme um, die für Heizung, Brauchwassererwärmung oder thermische Lüftung genutzt werden kann. Sonnenkollektoren sind neben Speicher und Regelung die wichtigste Komponente einer thermischen Solaranlage.

kWh- Kilowattstunde
Einheit der Energie, entspricht der Leistung von einem Kilowatt über einen Zeitraum von einer Stunde. Der elektrische Energieertrag einer Photovoltaikanlage wird häufig in kWh angegeben.

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kWp- Kilowatt peak
Einheit der maximalen Leistung eines Solarmoduls. Durch den üblichen Index  >p< bei der Leistungseinheit wird darauf hingewiesen, dass die Leistung des Solarmoduls unter Standard-Testbedingungen ermittelt wurde. Die Gesamtleistung aller Module ergibt die Anlagenleistung, ebenfalls wieder ein Wert mit kWp. Die Nennung dieses Wertes ist wichtig zur Anmeldung der Anlage bei der Bundesnetzagentur und beim Netzbetreiber. Dieser wird nach Ermittlung der freien Netzkapazitäten eine Netzzusage erteilen, eine Zusage also dass die Anlagenleistung ohne Weiteres im Netz aufgenommen werden kann.

Latentwärmespeicher ( Solarthermie)
Ein Latentwärmespeicher speichert thermische Energie latent (= verborgen) durch die Änderung des Aggregatzustandes eines Speichermediums. Derartige Speichermedien werden auch als "Phasenwechselmaterialien" (PCM) bezeichnet.
Zu diesen PCM zählen beispielsweise Paraffine, auch bekannt als Material für Kerzen, die beim Schmelzen sehr viel Wärmeenergie aufnehmen (Beladen), welche sie beim Erstarren wieder abgeben können (Entladen). Ähnlich verhalten sich einige Salze. Dabei verändert sich während des Beladevorgangs bis zum Erreichen des Schmelzpunkts die Eigentemperatur des PCM kaum.
Der Vorteil dieser Wärmespeichertechnik beruht hauptsächlich darauf, in einem je nach Material genau festgelegten Schmelztemperaturbereich möglichst viel Wärmeenergie in möglichst wenig Masse speichern zu können.

Leistungszahl einer Wärmepumpe
Zur Beurteilung der energetischen Effizienz des Wärmepumpen-Prozesses wird das Verhältnis der vom System abgegebenen Nutzwärme zu der dem System zugeführten Energie ermittelt. Dazu werden zwei verschiedene Kennzahlen unterschieden: Die Leistungszahl und die Arbeitszahl.
Die Leistungszahl beziffert das Verhältnis von Heizleistung (in kW) zur Antriebsleistung (kW) der Wärmepumpe in einem bestimmten Betriebszustand. Sie kennzeichnet die Wirksamkeit der Wärmepumpe zu einem bestimmten Zeitpunkt bei definierten Rahmenbedingungen, beispielsweise der Vorlauftemperatur. Deshalb stellt die Leistungszahl nur einen Momentanwert dar.

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Netzeinspeisung
Wird der von der Photovoltaikanlage produzierte Strom ganz oder teilweise in das lokale Stromnetz geleitet, so spricht man von Netzeinspeisung oder Netzkoppelung.

Photovoltaik
Photovoltaik ist die direkte Umwandlung von Strahlungsenergie in elektrische Energie. Die auf einen vorbehandelten Halbleiter auftreffende Strahlungsenergie setzt in diesem elektrische Ladungsträger frei, die über die elektrischen Kontakte in einem äußeren Stromkreis genutzt werden können. In dieser Weise vorbehandelte Halbleiter werden als Solarzellen bezeichnet.

PV
Abkürzung (nicht nur) für Photovoltaik. Der Begriff setzt sich zusammen aus Photon (griechisch für Licht) und dem Namen des Physikers Alessandro Volta (1745-1827), zu seiner Zeit einer der führenden Forscher im Bereich der galvanischen Elektrizität (chemische Vorgänge, beispielsweise beim Eintauchen von Metallen in Säuren). Er konstruierte 1780 die erste elektrische Batterie.

Regenerative Energien
Als regenerative oder erneuerbare Energien bezeichnet man die Energiequellen oder Energieträger, die sich auf natürliche Weise in menschlichen Zeitmaßstäben erneuern. Sie stehen im begrifflichen Gegensatz zu fossilen (Kohle, Erdöl, Ergas) und atomaren (Uran) Energieträgern, die sich im Laufe von Jahrmillionen in geologischen Prozessen gebildet haben. Regenerative Energien stehen überall zur Verfügung und können in einem den jeweiligen Verhältnissen angepassten Energie-Mix genutzt werden. Dies ist ökologisch sinnvoll, sozial verträglich und fördert die wirtschaftliche Flexibilität und Innovation. Das seit April 2000 in Deutschland gültige Erneuerbare-Energien-Gesetz hat zum Ziel, den Anteil regenerativer Energien am gesamten Energieverbrauch bis zum Jahre 2010 zu verdoppeln.

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Schichtenspeicherung
Das Prinzip der Schichtenspeicherung im Solarspeicher ist neben der Wärmedämmung des Speichers entscheidend für die Effizienz einer Thermischen Anlage. Es macht sich einen natürlichen Vorgang zu nutze:  Warmes Wasser ist leichter als kaltes Wasser und steigt deshalb nach oben. Dieser Vorgang ist für die Nutzung der Solarenergie vorteilhaft: Je länger eine möglichst hohe Temperaturdifferenz zwischen Kollektor und Solarspeicher aufrecht erhalten bleibt, desto besser der Wirkungsgrad der solaren Energiegewinnung. Daher wird der Solar-Wärmetauscher im unteren, vergleichsweise kühlen Bereich des Solarspeichers angebracht. Andererseits soll das entnommene Warmwasser wenigstens die gewünschte Nutztemperatur aufweisen; es wird daher dem oberen, warmen Bereich des Speichers entnommen. Je länger diese Schichtung auch bei Brauchwasserentnahme oder nach Beendigung der Energiezufuhr (etwa nachts) aufrecht erhalten werden kann, desto effizienter arbeitet die Solaranlage und desto höher ist ihr alltäglicher Nutzwert.

Die einfachste Variante ist ein so genannter bivalenter, stehender Brauchwasserspeicher. Dieser sollte möglichst schlank und im Verhältnis zum Durchmesser möglichst hoch ausgelegt sein. Die Bezeichnung bivalent weist darauf hin, dass er über zwei Wärmezufuhrstellen besitzt: Am Boden des Speichers ein großflächiger Wärmetauscher der mit der Solaranlage verbunden wird, im oberen Bereich ein Nachheiz-Wärmetauscher, über den die Zentralheizungsanlage im Bedarfsfall Wärme zuliefern kann. Wichtig ist auch eine gute Wärmedämmung, um eine Verwirbelung der Schichtung durch starke Abkühlungen an den Außenwänden zu verhindern.

Solaranlagen
Eine Solaranlage (thermisch/ photovoltaisch) ist eine Anlage zur Umwandlung der Sonnenenergie in eine Nutzenergie. Es gibt thermische Solaranlagen zur Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung. Photovoltaikanlagen sind Solaranlagen zur Stromerzeugung.
Solar-Carport
Ein Auto in den Schatten stellen ist eine Sache. Es in den attraktiven Designo Solar Carport zu parken eine Frage des Stils und der Cleverness. Durch die auf dem Carportdach angebrachten Bestzeller® - Solarmodule wird so viel Strom erzeugt, dass ein später dazu erworbenes Elektroauto mühelos damit betrieben werden kann.
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Solarflüssigkeit
Als Solarflüssigkeit wird die im geschlossenen Solarkreis einer Thermische Solaranlage zwischen Kollektor und Solarspeicher zirkulierende Flüssigkeit bezeichnet, meist ein Wasser-Glykol-Gemisch.

Solarheizung
Raumheizung, bei der die Wärmeenergie der Sonnenstrahlen genutzt wird.
Man unterscheidet hier: Passive Solarheizung, bei der das Gebäude oder Teile davon, etwa der Wintergarten, als Kollektor  genutzt werden und die aktive Solarheizung. Die in den Sonnenkollektoren erzeugte Wärme kann für das Brauchwasser und zur Heizung, z.B. des Fußbodens, genutzt werden. Wird sie nicht unmittelbar benötigt muss die Energie in einem Warmwasserspeicher zwischengespeichert werden. Die dort gespeicherte Wärme kann dann zu einem späteren Zeitpunkt wieder genutzt werden.

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Solarmodul
Zum mechanischen Schutz und zur Witterungsbeständigkeit werden Solarzellen in Kunststoff oder Harz eingebettet und mit einer front- und rückseitigen Abdeckung versehen. Die damit erzielte mechanische und elektrische verschaltete Einheit wird als Solarmodul bezeichnet. Die frontseitige Abdeckung ist meist eine gehärtete Glasscheibe mit guter Lichtdurchlässigkeit. Die rückseitige Abdeckung wird häufig mit einem Folienverbund oder ebenfalls einer Glasscheibe realisiert. Solarmodule sind in gerahmter oder ungerahmter Ausführung erhältlich. Die Anschlussdose mit bereits angeschlossenen Solarkabeln und berührungssicheren Steckverbindern erleichtert die Installation.
Solarpufferspeicher
Bei Solarwärmeanlagen zur Heizungsunterstützung st ein Problem, dass die solare Wärme meist gerade dann am reichhaltigsten zur Verfügung steht, wenn sie am wenigsten gebraucht wird, nämlich im Sommer. Die Wärme muss daher zwischen der Erzeugung und dem Zeitpunkt der Abnahme gespeichert werden. Typischerweise wird zur Wärmespeicherung Wasser in großen Tanks eingesetzt, die als Pufferspeicher bezeichnet werden.

Solarstrom
Solarstrom ist in Solarzellen direkt erzeugter Gleichstrom.

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Solarthermie
Die Umwandlung von Sonnenstrahlung in direkt nutzbare Wärme. Teilgebiete sind die passive Solarnutzung beim solaren Bauen, die Standard-Solartechnik  zur Erwärmung von Brauchwasser und zur Raumheizung und die Parabolspiegel zur industriellen Erzeugung von Prozeßenergie und Elektrizität.

Speichermedien, elektrische
Akkumulatoren (Akkus) und Batterien sind Speichermmedien, die elektrische Energie direkt speichern und verfügbar halten. Kamen sie bisher lediglich bei Inselanlagen oder Geräten mit Solarversorgung zum Einsatz werden sie in Zukunft normaler Bestandteil sogenannter „Solarhomesystems“ sein. Durch die Neufassung der „Eigenverbrauchsregelung“ wird der selbst erzeugte und selbstverbrauchte Strom deutlich besser vergütet, als der ins Netz eingespeiste, so dass sich unter Umständen eine Ausstattung der heimischen PV-Anlage mit Speichermedien als rentabel erweist.

Vakuumröhrenkollektor
Bei dieser Bauform befindet sich der Absorber in einem luftleeren (evakuierten) Glasrohr, wodurch die Energieverluste im Vergleich zum Flachkollektor weiter reduziert und Temperaturen bis 150 Grad Celsius erreicht werden können. Wegen des hohen Wirkunsgrades arbeiten Vakuumkollektoren auch bei leicht bedecktem Himmel.

Wärmepumpe
Wärmepumpe und Kältemaschine basieren auf dem gleichen technischen Prinzip - jedoch mit unterschiedlicher Zielrichtung. Mit der Wärmepumpe wird Umgebungswärme auf ein für Heizzwecke nutzbares Temperaturniveau angehoben. Bei der Kältemaschine wird der gleiche Prozess genutzt, um durch den Entzug von Wärme Kühlung zu erzeugen. Die Wärmeaufnahme geschieht an einem Verdampfer durch ein Kältemittel, das bei niedriger Temperatur verdampft.

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Wechselrichter
Der Netzwechselrichter wandelt den vom Solargenerator produzierte n Gleichstrom in Wechselstrom um, damit er in ein vorgegebenes Netz eingespeist werden kann. Wichtige Größen bei Netzwechselrichtern sind ihr Wirkungsgrad und ihre Zuverlässigkeit.

Wechselstrom
wird von Wechselrichtern aus dem in Modulen generierten Gleichstrom erzeugt und ins Netz eingespeist.

Wirkungsgrad
Der Wirkungsgrad gibt die Effektivität der Energieumwandlung wieder. Wirkungsgrade von Solarmodulen liegen typischerweise bei 11 bis 17 %, d.h. 11 bis 17 % der eingestrahlten Sonnenenergie wird in elektrische Energie umgewandelt. Bei Wechselrichtern liegen die Wirkungsgrade bei Umwandlung von Gleichstrom in Wechselstrom bei 92 bis 98 %, das heißt 92 - 98 % des vom Modulfeld generierten Stroms wird ins Netz eingespeist.

 
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